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Happy new year!

10 Tage im neuen Jahr. Irgendwie ein trauriger Gedanke, die eigene Untätigkeit reflektierend. Neben dem Job, während dem ich mit einem guten Freund am uni-eigenen Institut gute 5000 Schränke über 10000 Stockwerke verschob, nachdem wir uns auf das Aufbauen und Installieren eines (1!) PC-Pools beworben hatten, hatte das Jahr bisher nicht viel zu bieten. Gut, was erwartet man in 240 Stunden?

Vielleicht ein gutes Date, eine klasse Frau, die einen wieder mal in das absolute Gegenteil der eigenen Vorsätze verfallen lässt. Und ich war heute wieder nicht trainieren. 2 zu 0 gegen die neuen Vorsätze. Dafür habe ich heute das erste Mal meine Freunde von Party A nach B kutschiert, ein Versprechen, das ich vor dem Erhalt meines Führerscheins abgegeben hatte. Zum Ausgleich schreibe ich diesen Blog trotzdem wieder in den frühen Morgenstunden nach einer letztendlich doch alkoholreichen Nacht.
Was habe ich in 240 Stunden definitiv nicht erwartet?
Dass ich ein weiteres Mal zwischen den Optionen des Umzugs und des Auslandssemesters schwanke, nachdem sich mir durch den oben erwähnten Uni-job eine Möglichkeit in England eröffnet hat.


Im Endeffekt scheint alles um Beständigkeit zu gehen. Die besten Vorsätze, Ideen, Freundschaften, alles muss eine gewisse Zeit überdauern, bevor es etwas gilt. Das führt mich, beständig weitergedacht, entweder in Resignation oder fast schon paranoides Fortführen noch so schwachsinniger Vorhaben. Dazu gibt es ein recht passendes Zitat:

„Konsequenz ist, auch Holzwege zu Ende zu gehen.“

Dementsprechend wird der Endstand des Matches Vorsätze gegen Innerer Schweinehund wohl ein anderes Mal entschieden.

1 Kommentar 10.1.09 06:46, kommentieren