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Time to waste

Es war ein magischer Moment. Die gesamte Familie war versammelt, als er langsam nach vorne ging. Mein lieber kleiner Cousin empfing seine Kommunion, und ich war gerade mitten im Vorhaben gefangen, einzelne Szenen aus diversen Stirb Langsam-Teilen vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen. Naja, bis auf Stirb Langsam 2, aber den vermisst sicher keiner.

Spätestens da wurde mir klar, dass ich inzwischen sowohl viel mehr als auch viel weniger Zeit sinnlos verbringe, als mir lieb ist. Erstaunlicher Weise schafft es das zweite Semester, mich gefühlte 5 Tage die Woche von 8 bis 18 Uhr an der Uni zu halten. Wenigstens gibt es das namensgebende Mandarinenemotionsforschungsseminar nicht mehr, aber das ist im Vergleich nur ein schwacher Trost.
Ein Paradebeispiel dafür, dass ich im Moment wohl zu viel Zeit habe, ist die Tatsache, dass dieser Blog wenigstens ein Mal nüchtern und tagsüber verfasst wird. Ernüchternd, irgendwie.
Zu wenig Zeit äußert sich zumindest als Konsequenz meiner Faulheit. Die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch neben meinem brandneuen Samsung-Flatscreen, der mit Videospielen einfach viel besser aussieht als mit dem Word-Formeleditor.

Allerdings hat sich aus diesem Gleichgewicht aus Langeweile und zu viel Stress auch etwas ganz hervorragendes gebildet. Nach dem Stress, um 8 Uhr morgens für eine reizlose Vorlesung in Darmstadt zu sitzen, um mich dann dort zu langweilen, kam mir der ultimative Gedanke: Pinguine zu zeichnen, die an typisch psychologischen Krankheiten leiden. Ja, genau.
Aber dazu sollte ich nicht zu viel verraten, ich will sie ja noch in Küchenmagnetform an allen psychologischen Instituten der Welt verkaufen. Hm... aber um weiterzuzeichnen muss ich meinen Schreibtisch aufräumen.
Ich denke, ich geh erstmal Stirb langsam schauen.

 

So long.

1 Kommentar 5.5.09 13:51, kommentieren